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Aufs Dach geklettert

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Hamm (nd). Mit einer Kletteraktion haben Umweltaktivisten am Montag in Hamm für die Anti-Atom-Demonstration am 9. März in Gronau mobilisiert. Auf dem Vordach des Hauptbahnhofs forderten sie den sofortigen Atomausstieg und eine dezentrale und demokratische Energiewende. Zwei Kletterer seilten sich zudem vom Dach des Busbahnhofes ab und entrollten ein Transparent mit der Aufschrift »Atomtransporte stoppen«. Damit soll auch auf die immer wieder durch Hamm fahrenden Urantransporte zur Uranfabrik in Gronau hingewiesen werden. Ähnliche öffentlichkeitswirksame Kletteraktionen hatte es in den vergangenen Tagen im Rahmen einer Anti-Atom-Infotour in anderen nordrhein-westfälischen Städten gegeben.

Anlässlich des zweiten Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Fukushima will die Anti-Atom-Bewegung am 9. März für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft demonstrieren - in Gronau soll die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage in die Zange genommen werden. Außerdem sind eine Aktions- und Menschenkette rund um das AKW Grohnde sowie Demonstrationen in Gundremmingen und Neckarwestheim geplant. »Unser Protest richtet sich dagegen, dass die Uranfabriken in Gronau und Lingen unbefristet atomare Risiken erzeugen dürfen«, erklärte Irene Thesing vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen. Über 10 000 Menschen haben bereits die Forderung von Robin Wood unterstützt, die Uranfabrik Gronau stillzulegen.

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