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Zwiegespräch total

Suzanna & Karsten Troyke

  • Von Walter Kaufmann
  • Lesedauer: 2 Min.

Sie können es - und sie könnten mit ihrem »Chanson Total« weit größere Spielstätten füllen als das kleine Panda-Theater in der Berliner Kulturbrauerei: Suzanna und Karsten Troyke! Sie passen zusammen, nicht bloß stimmlich, die schöne Frau und er, dessen Jungenhaftigkeit, zumindest in diesem Programm, zurückgedrängt ist - Troyke wirkt reifer, männlicher und bringt Lockerheit ins Spiel, gewinnende Souveränität. Humor auch - aber den haben sie beide, Suzanna und Troyke, Spielfreude bei den kleinen Spielszenen, die sie einflechten. Und wie sie den Chansons des Georg Kreisler, des Götz Lindenberg, des Hermann Leopoldi in Mimik, Gestik und - natürlich Musikalität gerecht werden, das belohnt die kleine Zuhörerschar wieder und wieder mit Applaus.

Kleine Zuhörerschar? Mehr als sich an diesem nasskalten Samstagabend eingefunden haben, hätte das Panda-Theater schwer aufnehmen können. Und wenn ich anfangs behaupte, Suzanna und Karsten Troyke hätten mit ihren Chansons, hebräischen Liedern, russischen Romanzen und diesem »Dirty Old Town«, dem Lied, das einst um die Welt ging, weit größere Spielstätten füllen können, so halte ich jetzt dagegen: Ob wohl vor weit mehr Leuten jene besondere Intimität aufgekommen wäre, diese Art Zwiegespräch der Künstler mit ihrem Publikum, sei dahin gestellt - wie es war, jedenfalls, war es gut an diesem Abend, und es wird auch gut sein, wenn »Chanson Total« am 8. März noch einmal präsentiert wird.

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