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Midlife Crisis trifft auch Hollywood-Stars

Jeremy Irons über Erfolg, Zufriedenheit und seinen neuen Film „Nachtzug nach Lissabon»«

  • Von Katharina Dockhorn
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

nd: Kennen Sie das Gefühl von Gregorius, dass das Leben wie ein langer, ruhiger Fluss ereignislos vor sich hin plätschert?
Irons: Ja, von der persönlichen Erfahrung mache ich meine Entscheidung für eine Rolle jedoch niemals abhängig. Ich habe den Roman mit großer Begeisterung gelesen und hatte Bedenken, ob die philosophische Ebene überhaupt auf die Leinwand gebracht werden kann. Dies traute ich nur einem Regisseur zu, Bille August. Er kann eine Atmosphäre schaffen, in der sie mitschwingt. Die Parallelen zu meiner Arbeit habe ich erst später entdeckt. Wie ein Schauspieler wird Gregorius in Lissabon mit fremden Lebensentwürfen konfrontiert. Als Schweizer wurde er nie in eine Revolution verwickelt und musste niemals Stellung zwischen politischen Lagern beziehen. Diese Erfahrung verändert sein Leben - und auch mir hat das Buch Denkanstöße für die Gestaltung des eigenen Lebens gegeben.

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