Tanz und Theater mixen Mode mit Politik

RUFF MONKEYS: Ein Projekt junger Frauen macht Stimmung gegen Stereotype im Szeneviertel wie in der Politik

  • Von René Gralla
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In einem ehemaligen Luftschutzbunker an der Feldstraße in Hamburg treffen sie sich jeden Sonnabend, um zu singen und zu tanzen und gemeinsam Stücke zu erarbeiten, in denen sie Mode und Politik mixen. Sie nennen sich selbstbewusst »Ruff Monkeys«, die »rauen Affen«. Treibende Kraft des Projekts, das in wechselnder Besetzung von sechs bis zehn jungen Frauen getragen wird, ist die 31-jährige Mable Preach. Sie und ihre Mitstreiterinnen Bengi (20), gerade im freiwilligen sozialen Jahr, Natalie (22) und die BWL-Studentin Jesseline (24) erzählen, wie sie Mode mit Politik mixen.

nd: Ihr Name klingt ziemlich ungewöhnlich für eine Truppe junger Frauen.

Mable: Affen sind clever und süß, aber zu süß wollen wir nicht sein. Deshalb eben die »rauen Affen«.

Bengi: Frech und stark, so sind die Affen. Das passt zu uns, weil wir uns von anderen nichts sagen lassen.

Warum haben Sie sich zusammengetan?

Mable: Die »Ruff Monkeys« sind eine gemeinsame Plattform, um uns künstlerisch auszudrücken. Mit Tanz und Theater behandeln wir die Themen, die uns wichtig sind.

Viele von Ihnen haben einen Migrationshintergrund, kommen aus Communities, in denen es nicht unbedingt selbstverständlich ist, dass junge Frauen auf die Bühne gehen und ihr Ding durchziehen.

Jesseline: Die Herkunft ist doch eigentlich völlig egal: Wir sind alles junge Frauen, die sich hier einen Ort geschaffen haben, wo wir in unserer Freizeit gemeinsam Theaterstücke erarbeiten, über Mode und Politik.

Bengi: Gleichzeitig w...

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