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Ermittlungen sollen in alle Richtungen gehen

Waiblingen (AFP/nd). Nach der Brandkatastrophe von Backnang mit acht Toten hat die türkische Regierung die Ermittler aufgefordert, auch einen politischen Hintergrund des Unglücks sorgfältig zu prüfen. Ankara erwarte von den deutschen Behörden, dass sie »ernsthaft« in alle Richtungen ermittelten, erklärte am Montag das türkische Außenamt. Am frühen Sonntagmorgen war es zu dem Feuer gekommen, in dem eine 40-jährige Mutter und ihre sieben Kinder zwischen sechs Monaten und 16 Jahren ums Leben gekommen waren. Ein Elfjähriger, dessen Onkel sowie die Großmutter der Familie konnten gerettet werden.

Die Ermittler setzten am Montag ihre Suche nach der Unglücksursache fort. Schon am Sonntag hätten die Kriminaltechniker der Waiblinger Polizei erste Vorbereitungen für ihre Ermittlungen getroffen, so ein Polizeisprecher. Die Beamten gingen derzeit davon aus, dass ein technischer Defekt das Feuer verursacht hatte, sagte der Sprecher am Montagnachmittag. Konkrete Anhaltspunkte für einen Defekt hätten die Experten allerdings noch keine gefunden. Für »eine Ursache von außen«, also beispielsweise ein Brandanschlag, hätten die Ermittler weiter keine Anhaltspunkte.

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