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Durchsichtiges Rentenmodell

Kurt Stenger über neue Ideen zur Rente

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Das Thema der langfristigen Sicherung der Rentenfinanzen sollte ohne Frage zu den Kernanliegen der Regierung nach den Wahlen gehören.» So heißt es in einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung. Der Think-Tank, dem beste Beziehungen zu politischen Entscheidungsträgern nachgesagt werden und der schon bei mancher (Sozialabbau-) Reform Pate stand, will ein Thema setzen. Natürlich greift man dabei auf den beliebten Trick zurück, mittels demografischer Langfristvermutungen dramatisch steigende Beitragssätze an die Wand zu malen. Gegenüber früheren Vorstößen gibt es aber Verbesserungen: Angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten und des Flops der Riester-Rente ist es nicht mehr en vogue, einen Ausbau der kapitalgedeckten Altersvorsorge zu fordern. Auch das Liebäugeln mit einer Minivariante der Bürgerversicherung ist bemerkenswert. Dennoch: Die Studie ist alles andere als wertfrei, obwohl es sich doch nur um mathematische Simulationen handelt. So wird durchgerechnet, wie gut eine Rente mit 69 den Finanzen der Sozialversicherung täte. Ausgeblendet wird dagegen die positive Wirkung, wenn Spitzenverdienste und Kapitaleinkünfte herangezogen würden. Und dass der Vorteil von gut bezahlter, sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung kleingeredet wird, überrascht nicht: Dann müsste die Stiftung ihre eigenen Niedriglohnvorschläge in Frage stellen.«

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