Wind aus den Segeln

Sachsen senkt Ausbauziele für Erneuerbare Energien - angeblich, weil die Bürger das wollen

  • Von Hendrik Lasch, Dresden
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Sachsens schwarz-gelbe Regierung will den Ausbau der Windkraft drosseln. Als Vorwand dient lokaler Bürgerwiderstand. Dafür wird weiter kräftig Braunkohle verfeuert.

Das ist Ehrgeiz: In Rheinland-Pfalz soll 2030 der Stromverbrauch zu 100 Prozent aus Ökostrom gedeckt werden. Auch in Bayern wird nicht gekleckert, sondern geklotzt: Das an Industrie und damit an Stromverbrauchern reiche Land will den Bedarf zu 50 Prozent aus Sonne, Wind & Co. decken. Derweil lehnt sich die schwarz-gelbe Regierung in Sachsen zurück: Strebte man bis vor kurzem noch einen Ökostrom-Anteil von 33 Prozent an, so wurde dieser im gestern vorgestellten Energie- und Klimaprogramm auf gerade noch 28 Prozent gesenkt.

Den gebremsten Zuwachs kann sich der Freistaat nach Meinung von FDP-Wirtschaftsminister Sven Morlok leisten, gerade weil andere Länder so ambitioniert sind: Pläne des Bundes sähen vor, bis 2025 Anlagen mit insgesamt 49,5 Gigawatt Leistung auf dem Festland zu betreiben. Addiere man aber die Pläne der 16 Bundesländer, könnten 84,6 Gigawatt erzeugt werden. Es sei also »geboten, die eigenen Ziele zu revidiere...

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