Werbung

Albanien bietet Exil an

Volksmudschahedin Irans müssen Irak verlassen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Tirana (AFP/nd). Die albanische Regierung hat angeboten, 210 iranische Oppositionelle aus dem Flüchtlingslager Hurrija (Freiheit) in Irak aufzunehmen. Sein Land wolle die Mitglieder der Exil-Oppositionsgruppe der Volksmudschahedin »aus humanitären Gründen« aufnehmen, erklärte Ministerpräsident Sali Berisha am Samstag in einer Erklärung. Darum hätten Vertreter der USA und der UNO gebeten.

Im Februar waren bei einem Granaten- und Raketenangriff auf das Flüchtlingslager nahe der irakischen Hauptstadt Bagdad sieben der etwa 3000 Bewohner getötet worden. Bereits seit Ende des irakisch-iranischen Krieges von 1980 bis 1988 halten sich große Gruppen iranischer Flüchtlinge in Irak auf. Sie hatten auf seiten Bagdads gestanden. Voriges Jahr wurden viele von ihnen vom Lager Ashraf nahe der iranischen Grenze in das Camp Hurrija umgesiedelt, um ihre Ausreise vorzubereiten.

Der in Paris ansässige Nationale Widerstandsrat Irans, zu dem die Volksmudschahedin gehören, zeigte sich mit dem albanischen Angebot unzufrieden. Dieses sei weder nicht ausreichend, beklagte ein Sprecher. Entweder müssten sämtliche Bewohner des Camps Hurrija nach Europa oder in die USA gebracht werden oder wieder ins Camp Ashraf umziehen. Camp Hurrija sei ein »Gefängnis«.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen