Kasachstan will kein Zwerg sein

Fußball-Bundestrainer Joachim Löw verärgert den Gastgeber des heutigen WM-Qualifikationsspiels

  • Von Benedikt von Imhoff, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Heute Abend spielt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ein WM-Qualifikationsspiel in Kasachstan. Bundestrainer Joachim Löw hält die Reise dorthin für fragwürdig und bringt die Kasachen gegen sich auf. Direkt nach dem Spiel soll es auch schon wieder nach Hause gehen.

Ärger über Bundestrainer Joachim Löw überschattet in Kasachstan die Vorfreude auf das heutige Fußballduell mit Deutschland (19 Uhr/ZDF). »Niemand hat das Recht, unserer Nationalmannschaft vorzuschreiben, wie und gegen wen sie spielen darf«, schimpft ein Verbandsvertreter in der Hauptstadt Astana. Sauer sind die Kasachen, weil Löw sie in eine Reihe mit Fußballzwergen wie Andorra, San Marino und die Färöer gestellt hat. Pflichtspiele gegen solche Teams seien fragwürdig, hatte Löw gesagt.

Solche Vergleiche kommen in der Ex-Sowjetrepublik in Zentralasien gar nicht gut an. Denn das neuntgrößte Flächenland der Erde zeigt sich selbstbewusst und ehrgeizig, dank großer Bodenschätze vor allem in Wirtschaftsfragen. Doch auch fußballerisch hat Kasachstan ambitionierte Ziele. Den kühnen Plan der baldigen Teilnahme an einem internationalen Großturnier aber legte der Verband ein...

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