»Nichts ist demütigender«

Eine Jobcenter-Mitarbeiterin spricht offen über die Schattenseiten von Hartz IV

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Inge Hannemann zählt derzeit zu den wohl radikalsten Kritikerinnen des Hartz-IV-Systems. In ihrem Internet-Blog widmet sie sich den desaströsen Folgen für die Betroffenen. Die Hamburgerin weiß, wovon sie spricht. Schließlich arbeitet sie selbst in einem Jobcenter.

Der Saal des Kulturvereins Danziger 50 im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist gut gefüllt, als Inge Hannemann das Podium erklimmt. Auf Einladung der Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen (BbG) ist sie heute gekommen, um aus ihrer alltäglichen Arbeit im Jobcenter von Hamburg-Altona zu berichten. Die Mittvierzigerin mit den kurzen Haaren macht dem Publikum schnell klar, worum es ihr geht. »Ich habe die Pflicht, meinen Arbeitgeber auf Missstände aufmerksam zu machen.« Und das tut Inge Hannemann. In ihrem Internet-Blog »altonabloggt.wordpress.com« geht sie mit den Hartz-IV-Reformen und der Praxis in den Jobcentern hart ins Gericht. Anfangs habe sie sehr sachlich Kritik geübt, so Hannemann. Doch mittlerweile veröffentlicht sie dort Brandbriefe, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen. »Wie viele Tote, Geschädigte und geschändete Hartz-IV-Bezieher wollen Sie noch auf Ihr Konto laden? Wie viele Dauerkranke, frustri...

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