Werbung

Streitfrage: Sollte der Westen die Rebellen in Syrien unterstützen?

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Syrien kommt nicht zur Ruhe. Seit 24 Monaten bekriegen sich Regierungstruppen und Aufständische im Land am Mittelmeer. Zehntausende Tote hat der Bürgerkrieg bereits gekostet, mehr als eine Millionen Syrer sind in Nachbarländer geflüchtet. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

In Europa wurde schnell Syriens Präsident Baschar Assad als Schuldiger für die Kämpfe ausgemacht. Nur durch seinen Rücktritt sei der Bürgerkrieg zu beenden, so die einhellige Meinung. Doch Assad weigert sich, sein Amt niederzulegen.

Was kann der Westen tun, um das Blutvergießen zu beenden? Darf er überhaupt etwas tun, schließlich handelt es sich in Syrien um einen innerstaatlichen Konflikt? Das Prinzip der nationalen Souveränität gilt auch dort. Und was ist von Waffenlieferungen an die Aufständischen zu halten, für die in jüngster Vergangenheit geworben wurde?

Es debattieren: Werner Ruf, bis 2003 Professor für internationale Beziehungen an der Uni Kassel und regelmäßiger Autor über Afrika und den Nahen Osten und Omid Nouripour, Deutsch-Iraner und Verteidigungspoliker der Grünen im Bundestag.

Beiträge dieser Debatte:

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!