Das Kürzen kommt erst noch

Ein Jahr Schwarz-Rot an der Saar

  • Von Jörg Fischer, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Seit 2012 wird das Saarland schwarz-rot regiert. Die Grundlagen dafür wurden bei der vorgezogenen Landtagswahl vor einem Jahr gelegt. Die Koalition offeriert eine positive Bilanz, doch die schmerzhaften Einsparungen kommen auch erst noch.

Saarbrücken. Unter großem Getöse war Anfang 2012 die einzige Jamaika-Landesregierung in der Bundesrepublik geplatzt. Am 25. März 2012, vor gut einem Jahr also, kam dann der nächste Paukenschlag: Die Saar-CDU ließ die SPD bei der vorgezogenen Landtagswahl weit hinter sich und konnte die Führung in der Wunschkoalition übernehmen. Seitdem ist es im politischen Saarland ruhig geworden. Das ist auch gut so, finden Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und ihr Vize, Superminister Heiko Maas (SPD). Denn sie sind mit einem großen Ziel angetreten: Die Eigenständigkeit ihrer hoch verschuldeten Heimat zu sichern.

»Wir haben durch die Regierung stabile Verhältnisse«, ist die Ministerpräsidentin überzeugt. Insbesondere sei die SPD als Regierungspartner viel berechenbarer als die FDP in der gescheiterten Jamaika-Koalition, heißt es in der Staatskanzlei. Juniorpartner Maas spricht von einer Bilanz, die sich sehen lassen kann. ...

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