Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Ein ganz anderes Land

Christoph Butterwegge über die Folgen der Agenda 2010

Das zehnjährige Jubiläum der Agenda 2010 bot Politikern, Medien und Öffentlichkeit dieser Tage eine willkommene Gelegenheit, erneut über Vorgeschichte und Nachwirkungen, Sinn und Zweck sowie Erfolg oder Misserfolg der unter dem Doppelmotto »Mut zum Frieden und Mut zur Veränderung« stehenden Regierungserklärung von Gerhard Schröder zu diskutieren. Während die Ablehnung der Beteiligung am Zweiten Irak-Krieg zehn Jahre danach kaum noch Emotionen weckte, weil angesichts des Niedergangs dieses Landes in der US-Militärintervention niemand mehr einen gerechtfertigten Waffengang zu sehen vermag, lieferten sich Anhänger und Gegner des arbeitsmarkt-, sozial-, gesundheits- und steuerpolitischen Reformprogramms der rot-grünen Bundesregierung noch einmal heftige Wortgefechte. Offenbar sind die Gräben zwischen den politischen Widersachern seither nicht zugeschüttet worden, sondern haben sich eher vertieft und verfestigt. Erst die Papstwahl am Vor...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.