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Chicago in Berlin

Die »Gladow-Bande« am Maxim GorkiTheater

  • Von Gunnar Decker
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Manchmal ist die Welt ein einziges Kino. Für Werner Gladow jedenfalls, während der Berliner Blockade 1948 gerade siebzehn Jahre alt. Schießen hatte er noch in der HJ gelernt und das Nachkriegsberlin in Trümmern wurde für den Jungen aus Friedrichshain zur Bühne für eine Kriminalstory, wie man sie bislang nur aus dem Chicago der 20er Jahre kannte.

In den Kinos am Kudamm hatte Gladow den Helden seines Lebens (und Sterbens) entdeckt: Al Capone! Da hat jemand alles im Griff, so scheint es, weil er einen Revolver besitzt und eine Bande kommandiert. Der Reiz daran? Ein hoher Adrenalin-Spiegel verwandelt die Trümmerstadt in einen einzigen Abenteuerspielplatz!

Bereits Thomas Brasch hatte sich von der Stadtguerilla Gladow & Co fasziniert gezeigt. Er drehte 1980 (da war er schon im Westen) »Engel aus Eisen« mit Hilmar Thate und Katharina Thalbach. Nun fand auch Armin Petras hier den Stoff für seine letzte Berliner Inszenierung,...


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