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Zwölf Leichen verschwinden

Im Herbst 2012 wurde bei Berlin ein Bestatterfahrzeug gestohlen - jetzt stehen drei Täter vor Gericht

  • Von Anja Mia Neumann, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Toten sollten ins Krematorium - und landeten in einem polnischen Wald: Im Herbst hat der Diebstahl eines Leichentransporters bei Berlin großes Entsetzen ausgelöst. Gegen drei Tatverdächtige beginnt nun der Prozess.

Frankfurt (Oder)/Poznan. Für die Hinterbliebenen ist es ein Schock. Eigentlich sollten ihre gestorbenen Angehörigen auf dem Weg zur Einäscherung sein - doch dann verschwinden die zwölf Toten spurlos. Die Polizei vermutet im Herbst vergangenen Jahres schnell, dass Autoschieber die Leichen nur aus Versehen zusammen mit dem weißen Transporter gestohlen haben. Er stand auf dem Parkplatz eines Bestattungsfuhrunternehmens im brandenburgischen Hoppegarten. Für die Angehörigen folgen bange Tage, bis die Särge mit den Toten wieder auftauchen - in einem polnischen Waldgebiet. Drei der mutmaßlichen Autodiebe stehen heute im polnischen Poznan vor Gericht.

Die Suche nach den Toten dauerte über eine Woche. In einer Sonderkommission namens »Grenze« forschten deutsche Ermittler zusammen mit osteuropäischen Behörden sogar bis nach Litauen. Schließlich entdeckten die Ermittler die Särge in einem Wald in Krolikow, etwa 85 Kilometer von Poznan en...


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