Harald Neuber 26.03.2013 / Ausland

US-Armee kehrt nach Lateinamerika zurück

Deutlicher Anstieg der Militärausgaben

Das Verteidigungsministerium der USA hat die Militärausgaben in und für Lateinamerika deutlich erhöht. Zugleich setzen die Pentagonstrategen auf die Zusammenarbeit mit rechten Regierungen. Vor allem Kolumbien, Guatemala und Honduras - verstärkt seit dem Putsch 2009 - dienen als Aktionsbasen.

Gut 444 Millionen US-Dollar habe das Pentagon im Regierungsetat 2012 für militärische Vorhaben in Lateinamerika und der Karibik ausgegeben, weiß John Lindsay-Poland von der christlichen Friedensorganisation Fellowship of Reconciliation. Das seien 15 Prozent mehr als im Vorjahr und deutlich mehr als unter der republikanischen Regierung George W. Bushs. Damals hatte zwar eine härtere Rhetorik die Beziehungen zwischen Washington und den lateinamerikanischen Staaten belastet. Die Militärausgaben beliefen sich im Schnitt dennoch auf deutlich geringere 301 Millionen Dollar im Jahr.

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