»Woran erkennt man einen Juden?«

Das Jüdische Museum stellt sich den Fragen seiner Besucher

Es kommt wohl relativ selten vor, dass Kuratorinnen Gegenstand ihrer Ausstellung werden. Im Jüdischen Museum ist aber gerade das lebendige Anschauungsobjekt ausgefallen und deshalb muss sie, Michal Friedlander, einspringen. Täglich, außer am Sabbat, sitzt hier normalerweise ein anderer Jude oder eine Jüdin für ein paar Stunden in einem Glaskasten. Auf dem Podest unter ihm steht die Frage: »Gibt es noch Juden in Deutschland?« Die Vitrine ist nach vorn hin geöffnet, Besucher können Fragen zu allem stellen, was sie interessiert - wenn sie sich denn trauen. Es gibt in der Ausstellung »Die ganze Wahrheit ...was Sie schon immer über Juden wissen wollten« keine Tabus und eins vorweg: auch keine klaren Antworten.

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