Das Virus ist kein Staatsgeheimnis mehr

Neuer Vogelgrippeerreger H7N9 beschäftigt auch den ersten »Weltgesundheitsgipfel Asien«

  • Von Michael Lenz, Singapur
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Heute geht in Singapur der erste »Weltgesundheitsgipfel Asien« zu Ende. Drei Tage lang beraten 900 Experten aus 45 Ländern über die gesundheitlichen Herausforderungen wie Epidemien, aber auch die Finanzierung von Gesundheitssystemen oder den Einfluss von Gesundheit auf die Volkswirtschaften Asiens.

»Ist Asien auf die nächste Epidemie vorbereitet?« Als die Veranstalter des »World Health Summit Asia« diese Frage formulierten, konnten sie nicht wissen, dass die »nächste Epidemie« bereits vor der Tür stand. In China grassiert seit einigen Tagen eine neue Variante des Vogelgrippevirus. Mindestens sieben Menschen sind bereits an der Infektion mit dem neuen Erreger H7N9 gestorben.

Die Experten in Singapur sind jedoch sparsam mit Bewertungen. »Es herrscht völlige Ungewissheit«, sagt Peter Piot, Direktor der London School of Hygiene and Tropical Medicine, gegenüber »nd«. Und fügt dann hinzu: »In einem Monat kann alles wieder vorbei sein und das Virus verschwindet. Es kann aber auch der Anfang einer Pandemie sein. Was mich überrascht, ist, dass bisher keine Mensch-zu-Mensch-Übertragungen dokumentiert worden sind.«

H7N9 weckt böse Erinnerungen an die großen Infektionskrankheiten der letzte...

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