Er führt ein trauriges Leben

Morgen wird Joschka Fischer 65.

nd: Sie haben in Ihrem Buch »Wir sind die Wahnsinnigen«, einer kritischen Untersuchung des Lebenswegs von Joschka Fischer, bereits vor 15 Jahren festgestellt, dass der Mann eine fragwürdige Figur ist. Warum jetzt die ganze Aufregung um einen »Stern«-Artikel, der kaum anderes feststellt als das, was Sie Jahre zuvor bereits für Ihr Buch recherchiert hatten?
Schmidt: Richtig ist, dass vieles von dem, was in dem »Stern«-Artikel steht, auch in meinem Buch zu finden ist. Aber einiges eben auch nicht. So taucht zum ersten Mal seit 37 Jahren mit Michael Schwelien, einem Reporter der »Zeit«, ein zweiter Zeuge auf, der sich daran erinnert, dass Fischer sich am Vorabend der berühmten Meinhof-Demo von 1976 für den Einsatz von Molotow-Cocktails stark gemacht hat. Dann werden recht brisante Aussagen von Daniel Cohn-Bendit und dem Ex-Terroristen Hans Joachim Klein aus einem Film von Ivan Fila zitiert, der leider nie gesendet werden durfte. Das P...


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