»Es gab Anlaufstellen im Team«

Erste Aussagen von Stefan Schumacher im Doping-Betrugsprozess

  • Von Emanuel Reinke und Jan Mies, SID
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Massive Vorwürfe gegen den einstigen Boss, doch gleichermaßen Schweigen bei der Frage nach wichtigen Namen: Mit umfangreichen Äußerungen über das Innenleben des damaligen Gerolsteiner-Teams hat Radprofi Stefan Schumacher seinen einstigen Manager Hans-Michael Holczer zum Auftakt des Betrugsprozesses in Stuttgart erneut schwer belastet. Die Frage, welcher Teamarzt ihn bei Dopingfragen beriet, ließ der 31-Jährige aber unbeantwortet.

»Es hat eine Form der Kommunikation gegeben, wo man wusste, was da gespielt wird«, sagte Schumacher über die jahrelange Zusammenarbeit mit Holczer. Von diesem soll sich Schumacher laut Anklageschrift einen »rechtswidrigen Vermögensvorteil« erschlichen haben, es geht um eine Summe von rund 150 000 Euro. Ein Vorwurf, den Schumachers Anwälte an insgesamt acht angesetzten Verhandlungstagen entkräften wollen. Als vermeintlicher Mitwisser könne Holczer nicht betrogen worden sein.

Schumacher, der die A...


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