Talsperre soll Eisenschlamm halten

Spremberg (dpa). Beim Schutz der Spree vor Eisenschlamm aus alten Braunkohletagebauen soll die Talsperre Spremberg eine größere Rolle spielen. Dazu müsse das Steuersystem der Vorsperre so gestaltet werden, dass sie mehr Wasser als bisher zurückhalte, sagte der Präsident des Landesumweltamts, Matthias Freude, am Dienstag bei einem Besuch der Talsperre mit Umweltministerin Anita Tack (LINKE). Eine Vorsperre, die Verunreinigungen im Wasser aufhalten soll, ist eine kleinere Stauanlage vor einem großen Speicherbecken. Das Umweltamt habe eine Machbarkeitsstudie über den optimierten Betrieb dieser Anlage in Auftrag gegeben, berichtete Freude. Jährlich strömen etwa 20 000 Tonnen braungelber Eisenschlämme aus Sachsen flussabwärts. Der größte Teil davon werde in der Talsperre aufgefangen, aber etwa 4000 Tonnen erreichen noch den Spreewald, erklärte Freude. Ministerin Tack besprach das Problem mit der Vetschauer Bürgerinitiative »Klare Spree.«

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