Werbung

In Moskau nicht nur Freunde gefunden

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Darüber habe ich schon oft nachgedacht, und überlegt, wie es gekommen wäre, hätte ich die erste Chance nicht verpasst.

Aber von vorn: Die verpasste Chance war das Abitur in der EOS, auf die ich wegen erreichter Quote nicht gehen konnte. Ich war traurig, weil meine Freundin dort ihr Abitur machen durfte. Aber sie tat mir schon bald leid - jeden Morgen so zeitig aufstehen, und ewig auf den Zug warten...

Ich habe mein Abitur dann gemeinsam mit einer Facharbeiterausbildung in einem Reifenwerk gemacht, welches jedes Jahr zwei Lehrlinge nach Moskau zum Studium schicken konnte und so studierte ich auf einmal in Moskau. Diese Chance habe ich genommen.

Was ich studiert hätte, wäre ich auf der EOS gewesen, kann ich gar nicht sagen, denn auch die Sprachprüfung für meinen Ursprungswunsch Lehrerin hatte ich ja nicht bestanden. Und so weiß ich gar nicht, wo ich heute wäre.

So habe ich Glück gehabt, mit einem Auslandsstudium. Ich studierte von 1981 bis 1987, und ich lebte in der DDR.

Also Glück mit dem Auslandsstudium, meinen Mann dort kennengelernt, eine Sprache nachhaltig gelernt, so dass sie im jetzigen Job wichtigstes Arbeitsmittel geworden ist. Freunde fürs Leben gefunden, bei denen ich noch heute, 30 Jahre später, jederzeit reinschneien darf.

Sicher gibt es viele solcher Weggabelungen im Leben, aber dies war eine grundlegende und der gegangene Weg hat mir viel Freude gemacht.

Petra Wermke, 12683 Berlin

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen