»Nicht einfach abwarten und Däumchen drehen«

Die Gegner des Flughafens Notre-Dame-des-Landes in Frankreich wollen kämpfen und Widerstand säen

Der Bau des Flughafens Notre-Dame-des-Landes in der Bretagne ist in Frankreich ein Politikum: Die Regierung unter Präsident François Hollande will das seit 1974 anvisierte Prestigeprojekt endlich umsetzen. Doch die 1600 Hektar Wald- und Wiesenflächen werden von Flughafengegnern und Bauern besetzt. Eine versuchte Räumung der »zu verteidigenden Zone« ZAD (Zone à défendre) im Oktober 2012 blieb erfolglos. Der Beginn der Bauarbeiten wurde auf das Frühjahr verschoben. Mit Camille Duchamp, Vertreter des Organisationskollektivs des ZAD, sprach Susanne Götze über bevorstehende Protestaktionen.

nd: Sie haben den ganzen Winter in provisorischen Unterkünften ausgeharrt. Wie hat die Polizei darauf reagiert?
Camille Duchamp: Die Regierung musste ihre aggressive Räumungstaktik einstellen. Der öffentliche Druck war nach den Ereignissen im Herbst zu groß. Die Polizei zerstörte mehrere größere Wohnplätze, die aber an anderer Stelle wieder aufgebaut wurden. Schließlich wurde eine Dialogkommission eingesetzt, seither ist Ruhe.

Die Arbeiten des Flughafenbetreibers Vinci sollten eigentlich dieser Tage beginnen.
Ja, aber durch die Kommission verzögert sich das. Wir haben nicht an dem Dialog teilgenommen, da die Kommission nicht dazu eingesetzt wurde, unsere Anliegen anzuhören. Da geht es um ökologische Mängel bei der Flughafenplanung, doch wird das Projekt nicht in Frage gestellt. Die Regierung versucht Zeit zu gewinnen, da...

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