Klassenkampf ums Leben?

Kirche macht Front gegen die Einführung der Homo-Ehe in Uruguay

  • Von Benjamin Beutler
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nachdem Uruguay als zweites lateinamerikanisches Land die Ehe für Schwule und Lesben eingeführt hat, warnt die katholische Kirche vor linker »Gleichmacherei«.

Mit Stolz verweist Uruguays katholische Bischofskonferenz auf ihre moderne Internetseite. Einen Fuß auf den Boden neuer Realitäten in der 3,5-Millionen-Einwohner-Nation wollen die Geistlichen aber nicht setzen: Im Brandbrief »Verteidigung von Familie und Ehe: Ein Gewinn für Alle« stellen sich die Geistlichen gegen die von der Regierung beschlossene Einführung der Homo-Ehe.

Nach sieben Stunden Marathondebatte hatte das vom linken Regierungsbündnis »Frente Amplio« kontrollierte Abgeordnetenhaus mit Stimmen der Opposition die Reform vergangene Woche verabschiedet. 71 von 92 Parlamentariern sorgten dafür, dass »die zivile Ehe gemäß Gesetz die dauerhafte Partnerschaft zweiter Personen unterschiedlichen oder gleichen Geschlechts« ist. Präsident José Mujica muss das »Gesetz zur Gleichbehandlungsehe« binnen Zehn-Tagesfrist gegenzeichnen. In Kraft tritt es in 90 Tagen.

Die Haltung der Kirche ist strikt: Die neue Homo-Ehe sei ein ...

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