Erschwerte Lesebedingungen

Vattenfall setzt Veranstalter konkurrierender atomkritischer Literaturfeste in Hamburg unter Druck

  • Von Folke Havekost, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Energieriese Vattenfall veranstaltet in Hamburg zum 15. Mal seine Lesetage. Kritiker sehen das als »Greenwashing« und organisieren literarische Gegenveranstaltungen. Sehr zum Missfallen Vattenfalls.

Die gestern eröffneten Vattenfall-Lesetage in Hamburg haben im dritten Jahr mit Gegenveranstaltungen zu kämpfen, die den Namensgeber und seine Energiepolitik kritisieren. Die Auseinandersetzung wird mit harten Bandagen geführt: Der sponsernde Stromkonzern steht unter Verdacht, die Konkurrenz unter Druck zu setzen.

Laut einem Bericht der »Hamburger Morgenpost« schrieb Lesetage-Kuratorin Barbara Heine Autoren eines der beiden Konkurrenzfestivals per E-Mail an. »Das Bündnis aus autonomen Aktivisten, Öko-Saft-Produzenten und Fernseh-Promis tritt an, ein Literaturfestival dem Boden gleichzumachen. Und Sie sind dabei«, zitiert das Blatt aus einer Mail an Jakob Augstein, der am Dienstag in der Hamburger Zentralbibliothek im Rahmen von »Lesen ohne Atomstrom« (LOA) über »Grenzen des Wachstums« diskutieren soll.

LOA spricht vom »massiven Bedrängen diverser Autoren und Unterstützer« durch die »Helfershelfer Vattenfalls«. In einem F...

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