Werbung

Streitfrage

Ist der Dienst von Frauen an der Waffe Zeichen ihrer Emanzipation?

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Ist es ein Zeichen der Gerechtigkeit, auch Frauen den Militärdienst zu erlauben? Die Ankündigung des amerikanischen Verteidigungsministeriums, Frauen den Einsatz bei Kampfhandlungen zu erlauben, hat diese Diskussion in der gesellschaftlichen Linken wieder aufleben lassen.

Nach der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs im Jahr 2000, dass es Frauen erlaubt sein muss, Dienst an der Waffe zu tun, und der entsprechenden Grundgesetzänderung im selben Jahr ist es Frauen in Deutschland erlaubt, in allen Einheiten der Bundeswehr Dienst zu tun. Damit ist die Auffassung des Gerichts durchgesetzt, dass ein Verbot gegen die EU-Richtlinie zur beruflichen Gleichstellung von Mann und Frau verstößt – die Debatten über den emanzipatorischen Gehalt einer solchen Regelung hat dies aber nicht beendet. Die kürzliche Ankündigung des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums, Frauen künftig den Einsatz auch bei Kampfhandlungen zu erlauben, hat diese Diskussion gerade in der gesellschaftlichen Linken wieder aufleben lassen.

Es debattieren Angelika Beer (2002 bis 2004 Bundesvorsitzende der Grünen und heute Landtagsabgeordnete der Piratenpartei in Schleswig-Holstein) und Reiner Oschmann (1992 bis 1999 nd-Chefredakteur und einige Jahre Pressesprecher der PDS-Bundestagsfraktion)

Lesen Sie die Beiträge der Debatte ab 21.30 Uhr auf nd-online oder morgen im Wochen nd! Sie können hier im Kommentarbereich, auf Facebook oder auf Twitter mitdiskutieren.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen