Tickende Umweltbombe Costa Concordia

Das Unglück des Kreuzfahrtschiffs vor der italienischen Insel Giglio bedeutet das vorläufige Aus für ein Touristenziel

  • Von Wolf H. Wagner, Florenz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Gift im Schiffsrumpf der havarierten Costa Concordia bedroht die Umwelt der Insel Giglio. Diese fordert 80 Millionen Euro Schadensersatz. Auch für den Fischfang sehen Experten auf Jahre hinaus schwarz.

Giglio - zu deutsch: Lilie - galt als Kleinod im toskanischen Archipel. Die 1000 Einwohner zählende Insel im tyrrhenischen Meer galt Anglern, Seglern und Tauchern als Paradies. Die Ferienquartiere auf der Insel waren stets ausgebucht, doch auch vom Festland aus gingen Tauchexpeditionen vor die Küste von Giglio.

Dies änderte sich schlagartig mit dem Unglück vom 13. Januar 2012, als das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia vor der Insel havarierte. Von den mehr als 4200 Menschen an Bord starben 32, unter ihnen zwölf Deutsche. Zwei Opfer werden immer noch vermisst. Der Schiffsrumpf kollidierte nicht nur mit dem Felsen in der Hafeneinfahrt - von dem er ein großes Stück abbrach, das im Stahl stecken blieb - sondern zerstörte auch über Kilometer den Meeresgrund.

In Grosseto läuft mittlerweile die zweite Woche der Anhörungen im Fall Costa Concordia. In der Vorverhandlung müssen sich Unglückskapitän Francesco Schettino und seine fün...

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