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US-Verbrecher in Nicaragua gefasst

Ex-Lehrer wurde wegen Kinderpornografie gesucht

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Für einen der meistgesuchten US-Verbrecher ist die Flucht zu Ende: Der wegen Kinderpornografie gesuchte ehemalige Lehrer Eric Justin Toth, der auf der FBI-Liste der meistgesuchten Kriminellen stand, ging den Fahndern in Nicaragua ins Netz, wie die Polizei am Montag mitteilte. Dem 31-Jährigen wird Besitz und Herstellung von Kinderpornografie vorgeworfen.

Der ehemalige Lehrer sei bereits am Sonnabend in Estelí nördlich der Hauptstadt Managua in Gewahrsam genommen worden, sagte Nicaraguas Polizeichef Aminta Granera. Der Verdächtige habe bei seiner Festnahme Widerstand geleistet. In Managua wurde der 31-Jährige am Montag FBI-Agenten und Vertretern der US-Botschaft übergeben. Da Toth sich illegal in Nicaragua aufhielt, wurde er sofort zum Flughafen gebracht.

Laut Granera hatte der Verdächtige in Estelí unter falscher Identität gelebt. Er war demnach erstmals am 24. Oktober 2012 nach Nicaragua eingereist. Am 27. Januar habe er das Land verlassen, um am 12. Februar zurückzukehren. Toth habe unter seinem falschen Namen einen Pass, einen Führerschein und drei Kreditkarten von US-Banken besessen.

Toth stand seit April 2012 auf der von der US-Bundespolizei FBI geführten Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher. Auf der Webseite des FBI wurde er als Computerexperte bezeichnet, der »wegen des mutmaßlichen Besitzes von Kinderpornografie in Washington D.C.« gesucht werde. Im Juni 2008 waren demnach auf einer Schulkamera, die in Toths Besitz war, pornografische Bilder von Kindern entdeckt worden. Außerdem soll er im Bundesstaat Maryland Kinderpornos hergestellt haben. Für Hinweise, die zu seiner Festnahme führen, hatte das FBI eine Belohnung von 100 000 Dollar ausgesetzt. AFP

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