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NATO braucht Russland für Botschaft an Syrien

Damaskus beklagt Informationskrieg des Westens

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Brüssel/Damaskus (Agenturen/nd). Die NATO zeigt sich besorgt über die Lage in Syrien. »Wir brauchen zweifellos eine starke und einheitliche Botschaft der internationalen Gemeinschaft, eine Botschaft, die das Regime in Damaskus nicht missverstehen kann«, sagte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen am Dienstag auf einem Treffen der Außenminister des Bündnisses in Brüssel. Die Minister der 28 NATO-Staaten wollten auch mit ihrem russischen Kollegen Sergej Lawrow über Syrien reden. Moskau unterstützt nach wie vor Staatspräsident Baschar al-Assad. Bundesaußenminister Guido Westerwelle forderte Russland auf, an einer politischen Lösung des Konflikts in Syrien mitzuwirken. Es müssten »Wege gefunden werden, wie Gespräche geführt werden können in Syrien selbst«, sagte Westerwelle. »Und da spielt natürlich Russland eine große Rolle.«

Derweil sieht sich Syrien einem vom Westen geführten Informationskrieg ausgesetzt und bittet Russland um Hilfe, um das internationale Publikum über den tatsächlichen Stand der Dinge im Land zu informieren. »Dutzende Nachrichtenagenturen und Fernsehsender nehmen an dem Krieg gegen uns teil«, sagte der syrische Informationsminister Omran al-Zoubi laut der Nachrichtenagentur Ria Novosti während seines Moskau-Besuchs am Dienstag. Die syrischen Sender hingegen seien von den Übertragungssatelliten abgeschnitten. »Saudi-Arabien verwehrt uns den Zugang (…) Sie haben wahrscheinlich Angst davor, dass die Welt das wahre Bild von den Ereignissen in Syrien sieht«, sagte der syrische Minister in der Staatsduma. »Ich bitte die russischen Kollegen um Hilfe, um über die Wahrheit zu informieren und diese nicht nur ans russische Publikum, sondern auch an das westliche heranzutragen. Wir sagen die Wahrheit, können diese jedoch nicht verbreiten«, betonte der Politiker aus Damaskus.

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