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Abkehr vom bloßen Gewinndenken

Gemeinwohl-Ökonomie setzt auf alternative Geschäftsberichte

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Geschäftsberichte analysieren bisher vor allem Umsatz- und Gewinnzahlen. Beim Modell der Gemeinwohlbilanz stehen dagegen ökologische und soziale Kriterien im Mittelpunkt des Unternehmertums.

Joachim Sroka ist auf den ersten Blick ein ganz normaler Kleinunternehmer. Der Geschäftsführer leitet eine Firma im beschaulichen Brandenburger Ort Kloster Lehnin, die sich auf Kleinwindenergieanlagen spezialisiert hat. Zum Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 370 000 Euro gehören fünf Mitarbeiter und eine 1400 Quadratmeter große Produktionshalle. Nach wirtschaftlichen Maßstäben gerechnet ist Sroka kein Schwergewicht der Branche.

Dafür ist er ein Vordenker. Anstatt seinen Blick in die Bilanz nur auf Umsatzzahlen und Gewinn zu fixieren, sind ihm die Auswirkungen seiner unternehmerischen Tätigkeit auf Kunden, Mitarbeiter, Zulieferer und die gesamte Umwelt wichtig. Sroka glänzt nicht durch Zahlenkolonnen in seiner Jahresbilanz, sondern legt großen Wert auf die Gemeinwohlbilanz. »Bei all dem Profitstreben, das auch seine Berechtigung hat, gibt es andere Kriterien...


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