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Eine Stiftung, zwei Vorstände

Saarbrücken (dpa/nd). Der Skandal um die Erweiterung der Modernen Galerie der Saarland-Museen hat direkte Folgen für die Verwaltungsetagen der Häuser: Der Landtag verabschiedete am Mittwoch ein neues Gesetz über die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz. Darin wird unter anderem festgeschrieben, dass die Stiftung von zwei Vorständen, einem künstlerischen und einem kaufmännischen, nach dem »Vier-Augen-Prinzip« geleitet wird. Die Misswirtschaft beim Bau eines 4. Pavillons am Saarufer in Saarbrücken war vor gut zwei Jahren durch den Landesrechnungshof bekannt geworden. Die Kosten für den Pavillon haben sich Schätzungen zufolge inzwischen auf rund 30 Millionen Euro verdreifacht.

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