Berlin sucht einen Plan für die Zukunft

Der Stadtentwicklungssenator arbeitet an einem Konzept für die Stadt 2030

  • Von Bernd Kammer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Zukunft Berlins klebt an einer wandelnden Litfaßsäule: »Ein grünes Berlin ist ein gesundes Berlin«; »Bessere Vernetzung mit Brandenburg«, oder einfach »Die Mieten sind zu hoch« haben Besucher des 1. Stadtforums, zu dem Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) am späten Mittwoch Nachmittag ins Rote Rathaus geladen hatte, auf kleine bunte Zettelchen geschrieben. Die Wünsche sollen Eingang finden in das »Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030« (StEK), das der Senat ressortübergreifend erarbeiten will.

»Berlin braucht einen Plan«, erklärte der Senator. »Denn wir alle spüren es, Berlin verändert sich und wächst.« Die Stadt zählt heute 100 000 Menschen mehr als noch vor drei Jahren, bis 2030 wird sie laut Bevölkerungsprognose um 250 000 auf 3,75 Millionen Menschen anwachsen. Dazu brauche man die entsprechende Infrastruktur, Wohnungen, Kitas, Mobilität, referierte Müller. Die Politik dürfe nicht nur Zuschauer sein, sondern müs...


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