Endlose Rettung der HSH Nordbank

Landtag Schleswig-Holsteins debattierte über Garantieaufstockung

  • Von Dieter Hanisch, Kiel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die HSH Nordbank bleibt das Alptraumthema für die Landespolitiker in Schleswig-Holstein und Hamburg. Das Fahrwasser der gemeinsam betriebenen Landesbank ist durch die Euro-Krise noch unsicherer geworden. Doch die staatlichen Hilfen sollen aufgestockt werden.

Der schleswig-holsteinische Landtag beriet am Donnerstag über die vorgesehene Garantieaufstockung durch die Anteilseigner für die HSH Nordbank von sieben auf zehn Milliarden Euro. Damit wollen sie die Eigenkapitalquote der gemeinsam betriebenen Landesbank stärken. Hamburg und Schleswig-Holstein hatten sich in der vergangenen Woche mit der EU-Kommission über ein Verfahren und einen Zeitplan verständigt.

Über Parteigrenzen hinweg äußerten die Abgeordneten in Kiel Unverständnis darüber, dass die staatlich gestützte HSH ihren Mitarbeitern mit Ausnahme der Vorstände im Vorjahr Bonuszahlungen in Höhe von 26 Millionen Euro gewährte. Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) verwies darauf, dass es sich um eine unternehmerische Entscheidung handele, auf die das Land keinen Einfluss habe. Ihrer Ansicht nach war die vor zwei Jahren...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.