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Lohnplus für Postbeschäftigte

Gewerkschaft und Logistikkonzern einigen sich auf Tarifvertrag

Neuss (AFP/nd). Die 132 000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post bekommen 5,7 Prozent mehr Geld. Dies sehe der Tarifabschluss mit dem Logistikkonzern vor, teilte die Gewerkschaft ver.di am Freitag mit. Vorgesehen ist demnach eine zweistufige Gehaltserhöhung von 3,1 Prozent zum 1. August in diesem Jahr und von 2,6 Prozent zum Oktober 2014. Die ver.di-Tarifkommission stimmte dem Ergebnis der Tarifverhandlungen am Nachmittag zu.

Der Tarifvertrag habe eine Laufzeit von 26 Monaten bis zum 31. Mai 2015, teilte ver.di mit. Die Post garantierte den Beschäftigten über die gesamte Laufzeit hinweg ein Gehaltsplus von mindestens 2200 Euro.

Auch die Auszubildenden sollen 5,7 Prozent mehr bekommen, ebenso Studierende an Berufsakademien, die im Konzern arbeiten, wie ver.di mitteilte. Die für die Post tätigen Beamten erhalten im Juli 2013 und im April 2014 je eine Einmalzahlung von 200 Euro. Die Postzulagen für Beamte werden zum Oktober dieses Jahres neu geregelt.

Ver.di-Verhandlungsführerin Andrea Kocsis bezeichnete das vereinbarte Plus als »starkes Tarifergebnis«. Die Gewerkschaft hatte seit Mittwoch vergangener Woche mit Warnstreiks Druck auf den Konzern gemacht. Laut ver.di beteiligten sich über 10 000 Beschäftigte an Ausständen. Die Bearbeitung von Briefen und Paketen verzögerte sich. Ver.di hatte sechs Prozent mehr Lohn gefordert, mindestens aber 140 Euro mehr im Monat.

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