East Side Gallery muss Original bleiben

Sage-Clubbetreiber Sascha Disselkamp im Interview zum Erhalt des letzten Mauer-Denkmals

  • Von Joris Hielscher
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

nd: Sie kämpfen mit Anderen gegen den Bau von Eigentumswohnungen und einem Hotel an der East Side Gallery. Warum?
Disselkamp: wollen, dass die East Side Gallery unbedingt im Originalzustand erhalten bleibt. Sie ist eines der letzten Denkmäler in der Innenstadt, welche die Teilung und den Mauerbau thematisieren. Es sind bereits Teile der Mauer bei den Bauarbeiten abgebaut und umgesetzt worden. Außerdem würden die Hochhäuser - bis zu 63 Meter hoch - die Wahrnehmung der Mauer massiv beeinträchtigen. Deshalb sind wir gegen ein Bebauung des ehemaligen Todesstreifens und haben das Bündnis »East Side Gallery retten« gegründet.

Wer gehört alles dazu?
Das Bündnis sollte nicht nur aus Clubbetreibern bestehen, sondern ich wollte auch die Bürgerinitiativen dabei haben. Insbesondere die Initiative »Mediaspree versenken!«, die den Bürgerentscheid »Spreeufer für alle!« 2008 ins Leben gerufen hatte und über sehr viel Erfahrung und Wissen ...


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