Getrübte Sonne über Bayern

Die für die CSU natürliche Ordnung wird durch öffentlich gemachte Ereignisse gestört

  • Von Rudolf Stumberger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bayern - also die CSU - steht derzeit gar nicht gut da. Götterdämmerung fünf Monate vor den Urnengängen? So wäre es wohl im Rest der Republik. Aber nicht in Bayern.

In Bayern gibt es einer Art begnadeter Dreifaltigkeit, die aus der CSU, dem FC Bayern und BMW besteht (Fakultativ: Audi oder eine andere prosperierende Firma). Die Menschen, die sich in diesem Dreieck bewegen, erfreuen sich der Gnade, quasi permanent auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen. Sie befinden sich in einer Art rauschartigen Zustand, der von der absoluten bis immer noch relativen Mehrheit der CSU bei Landtags- und Bundestagswahlen über das 4:0 gegen Barcelona bei der Champions-League bis hin zu den weggescheuchten Billigautos auf der linken Spur der Autobahn reicht. Solche Menschen wissen wenig von den Schattenseiten des Lebens - sagen wir mal der SpVgg Unterhaching, dem Dacia Logan oder Hartz IV.

Zu diesen Menschen, auf die die Sonne unter dem weißblauen Himmel schien, gehörte »Schüttel-Schorsch«, vulgo Georg Schmid. Er verkörpert in besonderer Weise das von der CSU erfundene Bild von »Laptop und Lederhosen«, wobei...


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