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Tausende Kita-Erzieher fehlen

Studie: Arbeitslose können Notstand nicht beheben

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Nürnberg (epd/nd). Der Mangel an Fachkräften in den Kitas kann kurzfristig nur zu einem geringen Teil durch die Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen behoben werden. Das geht aus einer am Donnerstag vorgestellten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg hervor. Wegen des ab August 2013 geltende Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Ein- und Zweijährige wird mit einem Zusatzbedarf von bis zu 40 000 Vollzeitstellen in Kitas und 25 000 Tagespflegepersonen gerechnet. Davon könnte etwa ein Zehntel des Personalbedarfs durch Arbeitslosengeld-II-Bezieher gedeckt werden, heißt es in der Untersuchung.

Im Jahresdurchschnitt 2011 gab es nach Angaben des Instituts lediglich rund 6000 Bezieher von Arbeitslosengeld II, die als Berufswunsch eine Tätigkeit in der Kinderbetreuung oder Kindertagespflege nannten und zugleich den notwendigen Schulabschluss für den Beginn einer Erzieherausbildung hatten.

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