Steuerparadiese geben klein bei

Britische Überseegebiete gewähren fünf EU-Staaten Einblick in Anlegerkonten

  • Von Elisa Elschner, London
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Die Britischen Überseegebiete, die bislang als Steueroasen gelten, haben dem automatischen Informationsaustausch zugestimmt. Doch dieser findet zunächst nur eingeschränkt statt.

Zumindest ein Teil der Besucher wird wohl nicht mehr kommen. Während die paradiesischen Zustände sonnenverliebte Touristen weiterhin auf die Britischen Jungferninseln ziehen werden, dürfte Steuertourismus weniger boomen. Am Donnerstag erklärte der britische Schatzkanzler George Osborne, dass alle britischen Überseeterritorien, die einen nennenswerten Finanzplatz aufweisen, dem automatischen Informationsaustausch der Steuerbehörden zustimmen. Nachdem im April bereits die Kanalinseln Jersey, Guernsey und Isle of Man Verträge zu Steuertransparenz unterschrieben hatten, folgen somit nun auch die Bermuda-, Jungfern- und Kaimaninseln sowie Anguilla, Montserrat und die Turks- und Caicosinseln. Ziel ist die bessere Bekämpfung von Steuerhinterziehung.

Laut den unterzeichneten Verträgen sind die auf die Weltmeere...


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