Die Nacht der Barrikaden

Heißer Mai in Paris 1968: Als sich Studenten und Arbeiter verbrüderten

  • Von Nora Goldmann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Es begann mit der Schließung einer Universität und mündete in einem wochenlangen Generalstreik, der das ganze Land lahmlegte. Heiß war der Mai in Paris 1968.

Schon lange gärte und brodelte es in der Gesellschaft, vor allem unter den Studenten. Ähnlich wie in der Bundesrepublik stießen sie sich an autoritärem Geist und staatlicher Bevormundung, an Egoismus und Materialismus der Wohlstandsgesellschaft, Technokratie und Bürokratie. Sie forderten Reformierung und Demokratisierung des Bildungswesens und protestierten gegen den schmutzigen Krieg der USA in Vietnam. Sie forderten das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben ein, zu dem die Freie Liebe und das Ausleben von Träumen gehörten. Ihre Idole waren Marx und Bakunin, Trotzki und Mao, der Freudianer Wilhelm Reich, die Philosophen Jean-Paul Sartre und Herbert Marcuse, die Feministin Simone de Beauvoir wie auch Alexander Dubček , der einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz in...

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