Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Aufstand gegen das Unerträgliche

Im visionären Weitblick hatte er seine Stärke: Vor 100 Jahren wurde Robert Jungk geboren

  • Von Werner Jung
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Stichworte: Mahner und Warner vor dem Atomstaat, engagiertes Mitglied der Friedens- und Ökologiebewegung, Zukunftsdenker, Propagandist erneuerbarer Energien - lange bevor dies alles auf die politische Agenda gesetzt worden ist. Robert Jungk hatte die Fähigkeit, »Potenziale des Kommenden frühzeitig zu erkennen und als Möglichkeit einer ›anderen Zukunft‹ zu beschreiben«. So zu lesen im Vorwort eines soeben herausgekommenen Bandes mit Nachlasstexten.

Geboren am 11. 5. 1913 als Sohn eines jüdischen Schauspielerpaars, hat er sich bereits als Schüler in der sozialistischen Schülerbewegung und dann im Umfeld des Kreises von Harro Schulze-Boysen engagiert. Im Mai 1933 Emigration nach Paris , Studium an der Sorbonne und gleichzeitig Tätigkeiten für deutschsprachige Pressedienste der Emigration. 1937 längerer Aufenthalt in Prag, wo er die Bekanntschaft mit Wilhelm Reichs Essay »Massenpsychologie des Faschismus« macht und eine Dissertati...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.