Ausbruch aus der Dauerkrise?

Polens linke »Denkfabrik« will die 
Geschichte nicht den Rechten überlassen

  • Von Julian Bartosz, Wroclaw
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Führung des Bündnisses der Demokratischen Linken (SLD) präsentierte jüngst ein rotes Büchlein mit dem Titel »Niezbednik historyczny lewicy«. Darin soll enthalten sein, was zu linkem Geschichtsverständnis unentbehrlich (niezbednie) ist.

Das 64 Seiten starke Werk wurde von einem Autorenteam des seit 2011 bestehenden Ignacy-Daszynski-Centrums erarbeitet, das sich selbst als »Denkfabrik« versteht. Der Name des Schirmherrn sagt viel. Daszynski, ein Gefährte Józef Piłsudskis, war Premier der ersten provisorischen polnischen Regierung 1918, arbeitete danach in verschiedenen Kabinetten und war schließlich als sozialistischer Sejmmarschall Pilsudskis Gegner.

Weil, wie SLD-Chef Leszek Miller bei der Vorstellung des Büchleins sagte, die Geschichte ein wichtiges Instrument der Macht sei, was sogar mit einem Marx-Zitat untermauert wird, müsse die Linke sich dem Anspruch der Rechten widersetzen, die Wahrheit allein zu besitzen. Polens II. Republik (1918-1939) sei nicht zu verherrlichen, die Volksrepublik Polen (1944-1989) nicht paus...

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