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Was IG-BAU-Chef Klaus Wiesehügel geritten hat, dem Werben von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück nachzugeben und im Wahlkampf dessen soziales Feigenblatt zu spielen, dürfte sich vielen Gewerkschaftern nicht erschließen. Aber vielleicht ahnt Wiesehügel ja schon, dass das berühmte Schattenkabinett kaum die Chance haben dürfte, aus seinem Schatten hervorzutreten. Oder er nimmt ein wenig geschmeichelt die Offerte als späte Wiedergutmachung für den Spott, den Schröder, Steinmeier und Steinbrück dereinst über ihm ausschütteten, als er die Agenda 2010 kritisierte. Vielleicht aber glaubt Wiesehügel tatsächlich, Steinbrück auf die wahren sozialdemokratischen Pfade führen zu können. Dann wäre der an sich handfeste Mann vom Bau zum hoffnungslosen Träumer geworden. Einer, dem im Überschwang der Gefühle sogar der immer wieder beschworene gewerkschaftliche Anspruch der Überparteilichkeit egal ist. Ist ihm Steinbrück das tatsächlich wert? oer

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