Marc Hairapetian 14.05.2013 / Kultur

Vereinte Nationen im Weltall

Im Kino: »Star Trek Into Darkness« von J. J. Abrams

Hätte sich »Star Trek«-Schöpfer Gene Roddenberry (1921-1991) träumen lassen, dass sein Raumschiff Enterprise auch fast 40 Jahre nach seiner ersten (Trickfilm-)Fahrt durch die unbekannten Regionen unseres Universums noch weltweit ein Millionenpublikum begeistert? Vielleicht ja. Der in Texas geborene ehemalige B-17-Bomberpilot der Army Air Force, der als Drehbuchautor von Serien wie »Polizeibericht«, »Dr. Kildare« und »The Lieutenant« seinen künstlerischen Durchbruch schaffte, glaubte an Humanismus und Internationalismus.

In seinem Meisterstück »Raumschiff Enterprise« (im Original »Star Trek«, 1966-1969) entwarf er in Zeiten des Kalten Krieges eine weitgehend positive Zukunft, in der Menschen aller Rassen und Aliens aller Schattierungen in friedlicher Koexistenz leben und weiße Männer schwarze Frauen küssen. Sechs Jahre nach seinem Tod war er einer der ersten der mittels einer (realen) Pegasus-XL-Rakete Teile seiner Asche im Wel...

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