Eine moralisch-ethische Frage

Der Grünenabgeordnete Uwe Kekeritz über schlimme Produktionsbedingungen und die Rolle der Politik

Die Praktiken der Unternehmen müssen öffentlich gemacht werden, sagt Uwe Kekeritz. Bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat er deshalb am Montag Beschwerde gegen die Bekleidungsfirmen C&A, KiK und Karl Rieker eingelegt.

nd: Was ist der Grund für Ihre Beschwerde? Das ist kein gewöhnlicher Schritt.
Kekeritz: Es geht um eine moralisch-ethische Frage. Die drei Firmen beziehen Kleidung, Stoffe aus Bangladesch, und es ist bekannt, unter welchen Bedingungen dort produziert wird. Es geht um Sicherheitsstandards, um miserable Löhne und um Menschenrechte. Wenn die Leute 14, 15, 16 Stunden arbeiten müssen, dann sind die Menschenrechte missachtet.

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