»Ich wollte das Risiko minimieren«

Angelina Jolies Amputationsbericht wirft Schlaglicht auf Brustkrebs

  • Von Barbara Driessen, epd
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Schauspielerin Angelina Jolie will mit der Veröffentlichung ihrer Brustamputation anderen betroffenen Frauen helfen, besser mit der Gefahr von Brustkrebs umzugehen. Doch wie groß ist die? Und wie sollten Frauen vorbeugen, auch wenn sie nicht wie Jolie an einem Gendefekt leiden?

Als Angelina Jolie damit am Dienstag an die Presse ging, verbreitete sich die Nachricht in Sekundenschnelle: Die US-amerikanische Schauspielerin verkündete in einem Beitrag in der »New York Times«, sie habe sich vorsorglich beide Brüste entfernen lassen. Bei Jolie, die mit Schauspielkollege Brad Pitt verheiratet ist und mit ihm drei leibliche und drei adoptierte Kinder hat, liegt demnach eine Mutation des sogenannten BRCA1-Gens vor. Normalerweise schützt dieses Gen vor Krebs. Ist es jedoch mutiert, erkranken betroffene Frauen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs.

»Meine Ärzte haben errechnet, dass mein Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, bei 87 Prozent liegt, und das Risiko, Eierstockkrebs zu bekommen, bei 50 Prozent«, schreibt Jolie. Deswegen habe sich die 37-Jährige entschlossen, das Risiko so weit wie möglich zu minimieren. Jolies Mutter war im Alter von 56 Jahren an Krebs gestorben.

»Mit einer Brustentfern...


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