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Wenn Armut krank macht

Kongress in Hamburg über soziale Bedingungen von Gesundheit und Krankheit

  • Von Reinhard Schwarz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wer arm ist, stirbt früher. Diese Erkenntnis ist nicht ganz neu. Die »Medibüros«, die in vielen Städten ärztliche Behandlungen für Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus organisieren, hatten zum Kongress »Gesundheit ist politisch« eingeladen.

Wie krank ist das Gesundheitssystem? Am Sonnabend trafen sich in Hamburg rund 80 Teilnehmer zum Kongress »Gesundheit ist politisch«. Eingeladen hatte das Medibüro Hamburg, eine von rund 30 Einrichtungen dieser Art im Bundesgebiet, die gesundheitliche Versorgung für Menschen ohne Papiere und gesicherten Aufenthaltsstatus organisieren. Der Kongress diente dem Erfahrungsaustausch und der theoretischen Fundierung der praktischen Arbeit.

Die Teilnehmer setzten sich in unterschiedlichen Workshops mit Fragen der politischen Ökonomie des Gesundheitssektors, dem Thema Rassismus oder dem professionellen Umgang mit Parteien und Behörden auseinander. Seinen Abschluss fand das Fachtreffen mit einem Gespräch unter der Überschrift »Die Krise und wir«, in dem die Kürzungen im Gesundheitswesen in Griechenland, Spanien und Portugal diskutiert wurden.

Im Seminar »Soziale Determinanten von Gesundheit« stellte der Arzt Ove Spreckelsen eine U...


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