Teufel, noch mal!

Satanischem Gastspiel folgt Rache am Stock und kein Hackbraten

  • Von Lucía Tirado
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Sache hätte ihn auf dem falschen Huf erwischt. Sei mies gelaufen, meint der Höllenfürst. Er gibt den Erzähler in »Teuflische Zeiten«, dem Kasperspiel für Jugendliche und Erwachsene. Wie ein Hieb trifft ihn, dass das Kasperletheater, in dem er immer der Blöde ist, wieder oben bei den Menschen Freude verbreitet. Hauen und Stechen prägen das Stück von und mit Annette Wurbs und Peter Müller, das in Koproduktion mit Bayer Kultur und Theater Vorpommern entstand und in der Schaubude Premiere hatte.

Die Künstler zeigen in der modernen einstündigen Geschichte die klassische, die ursprüngliche Kasperfigur mit roter Zipfelmütze. Ein Kulturerbe vom Ende des 18. Jahrhunderts, das alles verprügelt, was in die Quere kommt. Selbst die geliebte Gretel trifft's. Dennoch steht Kasper immer für das Gute. Als der Teufel das fröhliche Treiben wittert, sieht man Kasperlein als Kind neben Gretel enthusiastisch vor einer kleinen Guckkastenbühne, d...


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