Neue Mehrheit im Parlament in Sofia

Sofia (dpa/nd). Bulgariens Parlament hat nach der vorgezogenen Wahl seine Arbeit aufgenommen. Parlamentspräsident ist erstmals seit 2005 wieder ein Sozialist - der frühere Innenminister Michail Mikow. Bei der Abstimmung am Dienstag bildete sich eine neue Mehrheit aus der zweitstärksten Partei der Sozialisten (84 Mandate) und der Partei der türkischen Minderheit DPS (36 Mandate). Die nationalistische und EU-feindliche Ataka (24 Mandate) begünstigte Mikows Wahl, indem sie der Abstimmung fernblieb. Mit 97 von 240 Mandaten hatte die konservative GERB bei der Wahl vom 12. Mai die absolute Mehrheit verfehlt. Ihr Plan einer Minderheitsregierung dürfte nach Prognosen von Beobachtern scheitern.

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