Vollgepumpt mit Liebe

Der Schweizer Sänger Dagobert mischt den Schlagerzirkus auf

  • Von Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Über etwas anderes als die Liebe zu Frauen kann er nicht singen, dafür fehlt ihm die Fantasie. Alles andere interessiert ihn auch nicht, es ist ihm zu anstrengend, darüber nachzudenken. Er hört lieber in sich selbst hinein, denn da liegen ja die ganzen Sehnsüchte und Träume - und die Synthesizerbeats im 4/4-Takt. Der Schweizer Dagobert Jäger singt Lieder, die man gerne als völlig irrelevant, musikalisch unterkomplex und pathetisch verlachen möchte, er singt Schlager - aber ganz so einfach ist es nicht.

In seinen Texten geht es um die hohe Minne, die romantische, ehrliche, oft unerwiderte Zuneigung. Seine Vorstellungen vom schönen Leben sind zwar streckenweise so haarsträubend primitiv und scheußlich gereimt (»Zuerst mal bauen wir ein Haus direkt ans Meer und pflanzen Bäume drum, denn Bäume mag ich sehr«), dass einem beim Hören fast der 61er Château Latour aus der Hand fällt. Gleichzeitig aber tragen sie eine charmante Wahrhaft...

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