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Deutsche Wut und Rechthaberei

In der Zentrale für politische Bildung wurde über die Gedenkstätte Leistikowstraße gestritten

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ist es vertretbar, in der Gedenkstätte Leistikowstraße in Potsdam Vergehen der sowjetischen Besatzungsmacht an Deutschen zu dokumentieren, ohne einen einzigen Hinweis auf die zuvor von Nazideutschland in der Sowjetunion verübten Verbrechen? Wer am Mittwochabend auf diese wichtige Frage in der Potsdamer Landeszentrale für politische Bildung eine Antwort erwartete, der wurde einmal mehr enttäuscht.

Dabei klang der Titel des dort besprochenen Buches verheißungsvoll: »Ein Kampf um Deutungshoheit. Politik, Opferinteressen und historische Forschung. Die Auseinandersetzung um die Gedenkstätte Leistikowstraße«, herausgegeben von Wolfgang Benz.

Die Debatte konnte und musste wegen Überfüllung in einen Vorraum übertragen werden. Eingangs bat Hausherrin Martina Weyrauch, gewitzt durch die dramatische Vorgeschichte, »die Messer in der Tasche zu lassen«. Denn der Aufbau der Gedenkstätte Leistikowstraße, in dem der sowjetische Militärg...


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